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Rom Insidertipps

Spätestens wer den Bestseller Illuminati gelesen hat, bei dem steht Rom auf der Reiseliste. Die Ewige Stadt fasziniert Menschen seit Jahrtausenden. Hat man dann seine Reise dorthin gebucht, so stellt sich natürlich die Frage, was man sich (zuerst) ansehen will.

Und hier kann bereits ein Problem entstehen: In Rom gibt es so unglaublich viel zu sehen, dass man ewig bräuchte, um sich alles anzusehen.

Hier sind ein paar zusammengestellte Insidertipps für Dinge, die man in auf jeden Fall besichtigen sollte.

Vorerst ein paar Dinge, die bei einem Ausflug nach Rom sehr wichtig sind:

  • Taschendiebe. Diese sind in Rom leider kein Mythos, sondern Realität, und zwar eine sehr präsente. Wer sich in Rom aufhält, dem ist dringend geraten, auf seine Tasche/n aufzupassen wie ein Schießhund, denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, als Tourist sehr schnell mal Bekanntschaft mit einem solchen Taschendieb zu machen.
  • Schuhe, in denen man viel und weit laufen kann. Auch wenn man sich ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel kaufen kann und sollte, ist in Rom dennoch viel zu laufen und dass am Ende des Tages der Schrittzähler 13 gegangene Kilometer bilanziert, ist keine Seltenheit.
  • Ampeln hätte sich das Straßenbauamt eigentlich sparen können, denn dass diese von Verkehrsteilnehmern, besonders Fußgängern beachtet werden, ist keine Selbstverständlichkeit. Und wenn einem Autofahrer etwas nicht passt, dann wird gut und gerne ausführlich gehupt.
  • Öffentliche Toiletten gibt es in Rom nicht. Muss man sich dennoch erleichtern, so sollte man dies in einem der Geschäfte, Cafés oder Restaurants tun. Dort muss man dafür dann selbstverständlich auch eine Kleinigkeit kaufen.
Blogbeitrag Rom-10

Jetzt, da die grundlegenden Dinge geklärt sind, weiter zu den Insidertipps:

1. Trevi-Brunnen: Mit dem Rücken zum Brunnen über die rechte Schulter

Von Bildern oder aus Filmen (z. B. La Dolce Vita) kennt den Trevi-Brunnen sicherlich jeder. Inmitten von engen Gassen Roms gelegen, ist er ein bisschen versteckt und der Tourist, der vorher noch nie in Rom war, wird überrascht sein, wenn er aus einer engen, unbeschilderten 0815-Gasse kommt und plötzlich vor einem so berühmten Kunstwerk steht. Trotz seiner Lage ist der Trevi-Brunnen immer gut besucht und es wimmelt förmlich vor Menschen, die aus allen Richtungen dorthin strömen. Jeder möchte ihn sehen, fotografieren und eine oder mehr Münzen in den Brunnen werfen. Der Legende nach soll nämlich, wer eine Münze in den Brunnen wirft, sicherlich irgendwann nochmals nach Rom kommen. Wer sogar zwei hineinwirft, verliebt sich in eine Italienerin oder einen Italiener und wer drei Münzen wirft, wird diese Person heiraten.

Die Münzen werden übrigens ganz unromantisch regelmäßig von Angestellten der Stadt herausgefischt und anschließend an wohltätige Organisationen gespendet. Hier kommt eine beträchtliche Summe von ungefähr 1,5 Millionen Euro im Jahr zusammen.

 

2. Das Kolosseum: Wahrzeichen Roms

Um einen Besuch am berühmten Kolosseum kommt wirklich keiner drumherum, der sich in Rom aufhält. Das Amphitheater befindet sich in einem Tal, in der Nähe des Forum Romanum. Im Jahr 80 v.Chr. wurde es eingeweiht und von da an bis ins 5. Jahrhundert hinein für die Nachstellung von Schlachten, für Gladiatorenkämpfe und Hetzjagden verwendet. Der Boden unter der Arena besteht aus Gängen und Schächten, die den Transport von Versorgungsmitteln, Gladiatoren und die komplexe Bühnentechnik ermöglichten. Möchte man das Bauwerk bei einer Führung besichtigen, so empfiehlt es sich, diese Führung bereits vorher zu buchen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

3. Die Spanische Treppe – finanziert vom französischen Sonnenkönig

Dieses Bauwerk verbindet die darunterliegende Piazza di Spagna mit der französischen Kirche Santa Trinita dei Monti. Vom Fuß der Treppe hat man bereits eine gute Sicht auf die darüberliegende Kirche. Der französische Sonnenkönig Ludwig XIV finanzierte ihren Bau tatsächlich, es sollte schließlich die Treppe zu der Kirche „seines Landes“ sein. Sie bildet ein eindrucksvolles Bild, sowohl von oben als auch von unten. Die breiten Stufen und die Kirche oberhalb verstärken diesen Eindruck noch. Man sollte sich auf dieser Treppe definitiv fotografieren lassen, sie bietet eine sehr gute Kulisse für Bilder.

Aber Achtung, die Stufen sind ziemlich flach und durch die jahrhundertelange Abnutzung ein wenig rutschig!

 

4. Der Petersplatz

Dieser weitläufige Platz vor der Peterskirche wird im Roman IlluminatiSchauplatz eines Mordes; außerdem der ruft Camerlengo am Schluss des Buches vom Petersdom aus zu der versammelten Menschenmenge herunter. Wenn man auf dem Platz steht, kann man sich dieses Szenario tatsächlich sehr lebendig vorstellen. Von der Pracht des Vatikanstadt zeugen die beiden großen Brunnen, der große Obelisk in der Mitte des Petersplatzes und die enorme Hohe der umgebenden Gebäude. Dies alles sorgt dafür, dass er dem Betrachter zu normalen Zeiten nie voll oder gut besucht vorkommt, da die große Besucherzahl sich auf seinem riesigen Gelände verteilt. 

Auch zeigt sich hier der Papst des Öfteren den Besuchern aus dem Petersdom hinaus, mit etwas Glück kann man ihn also tatsächlich „live“ sehen. Hier kann man eine Pause machen, die beeindruckende Größe des Ortes in sich aufnehmen und andere Reisende beobachten.

 

5. Römische Pizza, Gelato, Caffè

Wenn man sich bei der Besichtigung Roms eine Pause gönnt, so sollte man dies in einem der unzähligen Restaurants tun und die unheimlich leckere, original italienische Pizza probieren, denn diese schmeckt wohl kaum irgendwo so gut wie in der Hauptstadt Italiens! Einen Caffè bekommt man in Italien nach dem Essen immer angeboten, dieses Angebot sollte man nutzen, denn so aromatisch wie Kaffee, den man hier bekommt, ist kaum einer! Auch ein Eis, ein italienisches Gelato, muss man in Rom essen, hier ist die Auswahl ebenfalls sehr groß. Die meisten Eisdielen führen ein sehr großes Angebot an Eissorten und was gibt es denn besseres als italienisches Eis?

 

6. Kirchen und Basiliken

Wer noch mehr von den Gotteshäusern Roms erleben möchte, dem sei es empfohlen, einige der über 1000 Kirchen zu besichtigen. Hier ist eine große Vielfalt geboten: von schlichter eingerichteten Kapellen bis zu pompösen Prachtbauten. Die größte Basilika ist der Petersdom, das Heiligtum der römisch-katholischen Kirche. Der Zutritt zum Petersdom ist kostenlos, allerdings sind die Vorschriften für den Eintritt streng: es werden Taschenkontrollen durchgeführt und bedeckende Kleidung ist Voraussetzung, in den Dom eingelassen zu werden.

Das Pantheon oder Santa Maria ad Martyres / La Rotonda ist ebenfalls einen Besuch wert. Es wurde vermutlich ursprünglich als Tempel verwendet, bis es im 7. Jahrhundert zu einer christlichen Kirche umgebaut wurde. 

Das Bauwerk bildet einen sehr imposanten Eindruck, mit seinen 43 Metern Raumhöhe lässt es jeden Besucher sich unheimlich klein fühlen. Es besitzt ein kuppelförmiges Dach, welches lange Zeit das größte seiner Art war. Dieses einmalige Gebäude sollte man auf jeden Fall ansehen, wenn man in Rom weilt!

Rom ist eine Stadt der Superlative: größer, älter, prunkvoller!

Touristen trifft man hier zu jeder Jahreszeit Unmengen – sei es im verhältnismäßig milden Winter oder im heißen Sommer bei 40°C. Und das ist auch kein Wunder, denn die Metropole ist unheimlich eindrucksvoll und ein Besuch dort ein unvergessliches Erlebnis.

Da hinterlässt man gerne eine Münze im Trevi-Brunnen, es gibt schließlich so viel zu sehen, dass man Wochen in der Stadt zubringen könnte!

Sie haben Lust auf das vermeintlich beste Gelato der Welt, oder möchten Sie auch gern eine Münze im weltbekannten Brunnen hinterlassen?
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