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Venedig – Monumente, Wassertaxen & Touristenmassen

Was den Besucher in Venedig erwartet – ein Umriss

Venedig ist eine Stadt, die so eindrucksvoll ist wie sonst kaum eine. Die Hafenstadt, welche auch „La Serenissima“ genannt wird, zieht jährlich Millionen von Touristen an. Allein der Gedanke, dass die Stadt auf Schwemmboden steht und die Gebäude teils von Holzpfählen gestützt werden, ist schaurig und faszinierend zugleich. Aber was macht diese Metropole aus, abgesehen von den vielen malerischen, zum Fotografieren einladenden Orte?

Was erwartet Besucher Venedigs wirklich?

Transport – komplett ohne Autos

Sehr entspannend ist, dass die Insel autofrei ist, d.h. Autos sieht man äußerst selten. Als Transportmittel dienen die Vaporettos, Wasserbusse, die an schwimmenden Haltestellen anlegen und durch die ganze Stadt zirkulieren. Hier gibt es ein richtiges Liniennetz, ähnlich wie in allen anderen Großstädten, nur eben findet dies zu hundert Prozent im Wasser statt.

Diese Vaporetti sind dann gerne auch mal genauso voll wie eine U-Bahn zu Stoßzeiten – ein echtes System öffentlicher Verkehrsmittel eben. Mittlerweile nehmen deshalb viele Touristen auch gerne Wassertaxen in Anspruch. Diese sind ausgesprochen luxuriös eingerichtet, mit großen Fenstern und Ledersitzen ausgestattet. Hier spart man sich das Gedränge in einem übervollen Vaporetto, allerdings liegt man preislich natürlich auch in einer anderen Klasse. Die schwimmenden Haltestellen Venedigs liegen – wie der Name schon sagt – nicht an Land, sondern man betritt, nachdem man seine Fahrkarte gescannt hat, das schwankende „Häuschen“, wo man dann auf das nächste Vaporetto warten kann – gesetzt den Fall, es kommt keine Übelkeit auf.

Sehr zu empfehlen ist eine Tour komplett um Venedig herum, dies ist mit dem normalen Vaporetto-Ticket möglich, die Linie 5 beispielsweise umfährt die ganze Insel.

Die Insel Murano – der venezianische Glasproduzent

Die nordöstlich von Venedig gelegene Insel ist berühmt für ihre kunstvollen Werke aus Glas. Diese sind unglaublich grazil und elegant. Lange wurde in Murano das beste Glas der Welt geblasen und Glasbläsern war es verboten, die Insel zu verlassen, damit sie ihr Know-how nicht an den Rest der Welt weitergaben. Die Insel ist auch heute noch ein gläsernes Paradies: es reiht sich Laden an Laden, alle führen sie das berühmte Murano-Glas. Dieses hat selbstverständlich auch seinen Preis, aber dafür kann man wunderschöne und besondere Souvenirs erhalten. Gläserne Lüster, Tiere, Trinkgläser, Blumenvasen, Murmeln und Schmuck – all dies kann man erwerben.

Lido di Venezia – Baden in Venedig?

Möchte man dem vollen, pulsierenden Venedig für eine kurze Pause der Entspannung entfliehen, so ist der Lido ein sehr guter Ort dafür. Hier kommt tatsächlich Urlaubsfeeling auf, denn der Strand, welcher nur ein paar Minuten mit dem Vaporetto von Venedig entfernt liegt, bietet alles, was man für Urlaub braucht: Wasser mit einer angenehmen Temperatur, Sonne, Ruhe. Wenn man sich an den plötzlich doch wieder rollenden motorisierten Verkehr gewöhnt hat (auf der Insel fahren Autos, ganz im Gegenteil zu Venedig) kann man sich hier eine Auszeit gönnen und einfach ein paar Stunden am Strand verbringen. Deshalb empfiehlt es sich, bei einer Reise nach Venedig immer auch Badesachen einzupacken.

Nach dem Strandausflug lohnt sich eine Einkehr in eines der vielen Restaurants auf der Insel, diese bieten sehr gutes Essen, bei welchem man den Tag ausklingen lassen kann.

Nach Anbruch der Dunkelheit – Venedig erstrahlt

Den Abend sollte man in Venedig auf keinen Fall in geschlossenen Räumen verbringen, sondern auf jeden Fall draußen. Ein Spaziergang am Kai entlang wäre hier perfekt, denn ist die Sonne einmal untergegangen, so erstrahlt ganz Venedig in einem majestätischen Licht. Die prachtvollen Kronenleuchter in den Häusern, oft wertvolle Modelle aus Murano-Glas (siehe oben) erstrahlen nun in ihrer ganzen Pracht und tauchen die Stadt in ein romantisches Licht. Der Tag ist bei Dunkelheit in Venedig noch lang nicht vorbei, sondern für viele beginnt er jetzt erst richtig, in Venedigs Gassen ist immer etwas los.

Venedigs Gassen – eng, enger und plötzlich steht man am Wasser

So gut wie jedes Gebäude liegt an einem Kanal und Brücken, die als Verbindung zwischen den Häusern dienen, gibt es unzählige. Das Straßenbild Venedigs ist geprägt von Gassen – diese dürfen auch gerne mal eng sein, denn hier ist dadurch, dass es keine Autos gibt, keine Breite vorgeschrieben. Durch die Höhe der Gebäude der Stadt ist es in diesen Gassen auch am helllichten Tag ziemlich dunkel und man fragt sich oft, wo man denn jetzt hinkommt, während man durch diese engen Gässchen läuft. Ihr Ende lässt tatsächlich lediglich drei Möglichkeiten offen: sie sind entweder eine Sackgasse, führen zum Wasser oder zu einem Platz.

Venedig besitzt durch seine Eingeschränktheit, was Platz angeht, zwar keine große flächenmäßige Ausdehnung und die Gassen sind relativ einfach strukturiert, aber man kann sich dort tatsächlich auch verlaufen, denn manchmal steht man plötzlich am Ufer eines Kanals und keine Brücke über diesen ist in Sichtweite. Hier gilt: möglichst am Kanal entlang die nächste Brücke suchen, die darüberführt, denn kommen wird auf jeden Fall eine.

Venedig sinkt

Dies ist leider kein Gerücht, sondern die traurige Wahrheit. Durch den steigenden Wasserspiegel liegen immer mehr Gebäude teilweise im Wasser. Es ist tatsächlich auch sichtbar: die untere Etage vieler Häuser ist nicht mehr nutzbar, denn das Wasser reicht schon dort hinein. Überall am Canal Grande entlang ist dies ersichtlich. Um Hochwasser und weitere Schäden durch Wasser zu vermeiden, wurden strenge Schutzmaßnahmen ergriffen und Fluttore installiert. Der Erfolg dessen hält sich allerdings in Grenzen, denn der Wasserspiegel steigt stetig weiter, was für die Stadt auch zukünftig noch eine Herausforderung sein wird.

Der Markusplatz – Piazza San Marco

Das Wahrzeichen der Stadt: der Markusplatz. Er ist zu jeder Tages- und Nachtzeit überfüllt mit Touristen, jeder möchte ihn sehen. Es ist immer von einem der Restaurants an den Seiten sanfte, von Musikgruppen gespielte Musik zu hören und abends lässt die Sonne den ganzen Platz in einem malerischen Licht erstrahlen. Auch Tauben finden großes Gefallen an diesem Platz, denn hier gibt es illegalerweise Verkäufer, die Touristen Brotkrumen in die Hand drücken. Hat man dann die Brotkrumen einmal den Tauben angeboten, so entwickeln sie sogleich ein unheimliches Interesse an einem und schon hat man eine ganze Schar von ihnen um beziehungsweise auf sich.

Aber Achtung: Tauben füttern ist in Venedig tatsächlich verboten, denn der Kot der Tiere zerstört die Bausubstanz der alten, wertvollen Gebäude und beschleunigt somit deren Zerfall zusätzlich.

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Hoch über Venedig - San Giorgio Maggiore-Kirche

Die Insel San Giorgio Maggiore liegt südlich von Venedig. Mit einer Länge von knapp 500 Metern und einer Breite von reichlich 300 Metern ist sie nicht gerade groß, allerdings befindet sich dort die Basilica San Giorgio Maggiore, welche im 16. Jahrhundert gebaut wurde. Diese prächtige Kirche ist einen Besuch wert, sie gehört zu den Schönsten Venedigs. Zu der Basilica gehört auch ein Glockenturm, dieser sieht dem Markusturm verblüffend ähnlich. Allerdings sind für eine Fahrt mit dem Aufzug auf diesen die Wartezeiten viel kürzer und die Aussicht ist vielleicht sogar noch ein Stück besser als die vom Markusturm. Man kann ganz Venedig von außen betrachten und hat einen fantastischen Blick über alles Umliegende. Ein Ausflug dort hinauf ist definitiv zu empfehlen!

Venedig ist eine einmalige Stadt,

denn so viel ist dort anders. Auch deshalb sind hier zu jeder Jahreszeit Massen von Touristen zu finden, welche sich die Kirchen, Plätze und Museen ansehen wollen.

Zahlreiche Hotels lassen einen Einblick in das prachtvolle Leben vergangener Zeiten erhalten, die Wände sind mit Stuck und großen Gemälden verziert, die Möbel aus wuchtigem Holz. Ein Besuch in Venedig ist ein intensives, einmaliges Erlebnis, welches man nicht mehr vergisst, denn die prunkvolle Stadt zieht jeden Besucher in ihren Bann! Buchen Sie hier Ihre Busreise Venedig mit Stanglmeier Touristik!